Ganz normal…

Dieses Bild habe ich am Campus in der Cafeteria gemacht. Ein ganz gewöhnliches Bild. Als ich 2015 im Dorf gewohnt habe, war das auch so. Hunde, Katzen und Hühner auf dem Tisch. Wenn man sie verscheucht hat, dann halt unter dem Tisch. Entweder stand ich den Hunden, Katzen, Enten und Hühnern auf die Füße – oder sie mir!

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Angst einjagen

Also ich jage mir nicht absichtlich Angst ein, aber es kommt halt so. Immer wieder mal studiere ich im Internet die giftigen Tiere auf den Philippinen und sehe mir die Bilder auch genauer an. Da gruselts einen manchmal schon. Aber sehe mir diese Infos bewusst an, damit ich Bescheid weiß. Könnte ja sein, dass mal eine Schlange bei mir im Haus vorbei schaut (wobei ich hoffe, dass es nie passiert). Ist schon gut, wenn man weiß, dass die Schlange am Strand, die kürzlich gesehen ist lebensgefährlich ist, aber nicht aggressiv. Die Hundertfüßler in meinem Haus sind giftig und äußerst schmerzhaft, so das man denkt, man stirbt, aber sie sind nicht lebensgefährlich. Die schwarze Witwe ist auch lebensgefährlich und hier vertreten, sowie einige andere Tiere. Also ist es auf jeden Fall gut, Bescheid zu wissen, gerade bei dem ganzen Zeugs, was da auch so in meinem Haus unterwegs ist.

Das ist schon gruselig manche der Bilder. Als ich eben so an meinem Laptop saß, nahm ich etwas wahr und da saß doch eine mega große Kakerlake an meiner Wand…… ich kann diese Viecher nicht ausstehen. Es ist schrecklich, wenn ich einen Raum betrete und bevor ich irgendetwas sehe, bereits riechen kann, dass da Kakerlaken sind….. uuugh. Was ich gar nicht mag, wenn die dann noch an der Wand oder Decke sitzen, weil die dann fliegen – und zwar immer abwärts…. So auch eben. Da fliegt das Ding doch glatt auf mich zu. Konnte mich in letzter Sekunde ducken und rausrennen, mit Gänsehaut. Die sind zwar nicht gefährlich aber eklig und die beißen. So ein Ding ist schon locker 6cm lang, ohne Fühler!

Tödlich!?

ALLE Spinnen sind potenziell tödlich! Ihr glaubt mir nicht? Doch es ist wirklich wahr. Bei den einen stirbt man, weil sie giftig sind und ein Biss kann tödlich enden. Bei den anderen könnte man durch den hervorgerufenen Schreck an einem Herzinfarkt sterben. Wie ihr seht, sind also ALLE Spinnen äußerst gefährlich. Gestern saß dieses Exemplar auf meiner Steckdose. Das ist aber “nur ein Baby” Ausgewachsen werden die größer wie meine Hand. Kürzlich hatten wir auch eine gefangen, die doppelt so groß war, wie diese hier. Meine Mitbewohnerin meinte ganz trocken “ah nur ein Baby”…. oh Hilfe. Diese höchst gefährlichen Spinnen sind aber völlig ungiftig 🙂 Habe sie mit meinem Flip-Flop zerklopft.

Achja das Holz…. So sehen alle meine Türstöcke und Fensterrahmen aus, wegen den Termiten… 😦

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Kleiner Schreck

Nichtsahnend lag ich im Bett, als auf einmal etwas auf meinem Kopf landet. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schnell ich aus meinem Bett springen kann, wenn Gefahr droht!!! Und die Situation war gefährlich. Nicht nur einmal suchte sich eine Kakerlake mich als Landebahn aus. EKLIG!!! Auch von Butikis (Salamander/kleine Echsen), wird man schon hin und wieder mal in der Nacht attackiert. Allerdings nicht böswillig. Meistens passiert das nur, wenn sie kämpfen oder an der Decke den Halt verlieren. Da fliegt so ein Ding schon mal runter. Also völlig harmlos, was ich von Kakerlaken nicht behaupten kann, denn die beißen! Diesmal war es aber ein seltener Gast: ein 3 cm Grashüpfer. Obwohl ich gerne Gäste habe und ein offenes Haus habe, war ich mit diesem kleinen Gast nicht zu barmherzig. Hinter meinem Bett kam ich schlecht mit meinem Flip-Flop dran, da musste mal schnell der Deo-Spray herhalten.

(Bild: Butiki)

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GIFTIG

Bei uns mangelt es nicht an exotischen Tieren. Heute will ich euch aber nur drei davon vorstellen. Drei giftige! Einmal im Jahr gehen wir mit dem Team für ein Wochenende an einen Strand. So auch diese Tage. Da kam mir der Gedanke, dass ich euch davon berichte, was man hier überall sehen kann.

Plattschwänze

Plattschwänze haben schwarz-weiße Ringe und sind sehr giftige Schlange. Ein Biss von ihnen endet tödlich. Es kann von einigen Minuten bis hin zu einigen Stunden dauern, bis die Atemwege/Lunge komplett gelähmt sind und man quasi erstickt.

Diese Schlangen kann man hier überall entdecken. Wunderschöne Tiere, aber man sollte sie nicht stören. Plattschwänze sind nicht aggressiv und beißen eigentlich nur, wenn sie sich angegriffen fühlen und sich verteidigen.

Diese Tage habe ich so eine Schlange wieder entdeckt – 1 Meter vor mir im Wasser. Langsam bin ich zurück und habe aus sicherem Abstand die Schlange bewundert.

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Rotfeuerfisch

Auch der Feuerfisch (Löwenfische) ist ein giftiger Meeresbewohner, aber sie sind nicht tödlich. Die Berührung der Stacheligen Flossen ist trotzdem sehr, sehr schmerzhaft und kann sogar bis hin zu Bewusstseinsstörungen führen. Diese Fische sind einfach beeindruckend und habe ich schon oft beobachtet – mit Sicherheitsabstand.

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Kegelschnecke

Ja, SCHNECKE! Diese sind tödlich giftig!!! Und zwar in Sekunden!!!! Ich weiß, dass wir die auch hier bei uns haben, aber gesehen habe ich noch keine…. wohl auch besser so. Darum auch kein Foto 🙂 Müsst ihr selber im Internet suchen.

 

Und dann ärgert man sich mal…

Auch bei mir gibts Tage, da ärgere ich mich einfach mal. Also es gibt so ein paar Dinge, dich echt überhaupt nicht ausstehen kann. Von den Ameisen wisst ihr ja schon Bescheid vom letzten Eintrag. Mein Haus war für drei Tage alleine und als ich dann gestern zurück kam, gab es keine schöne Überraschung. Überall Kakerlaken und eine riesige Armeisenarmee, die sich in meiner Toilette eingenistet hat. Egal wie sauber man ist, Kakerlaken und Ameisen gehören hier leider zum Alltag. Wenn ich nach ein paar Tage weg war und niemand in meinem Haus war, dann graut mir immer davor in meine Toilette zu gehen, weil es immer das Gleiche ist. Ich kann es nicht ausstehen, wenn man dringend mal wo hin muss, und dann verbringt man aber erstmal 20 Minuten damit alles zu putzen (obwohl es schon sauber ist, aber erst alle Ameisen beseitigen). Und wenn man denkt man hat alle, dann fallen die irgendwo willkürlich aus und von der Decke runter. Diese miesen Biester beißen und das juckt ewig, schlimmer wie Mückenstücke.

Noch gruseliger sind die Kakerlaken. Ich kann es nicht ausstehen, wenn man einen Raum betritt und man schon riecht, dass das Kakerlaken sind, bevor man sie überhaupt sieht. Oder schlimmer, wenn man schläft und sein Mistding, landet genau in deinem Gesicht. Die fliegen nämlich und beißen. Die Bisse sind noch schlimmer wie Ameisen, die tun nämlich weh und jucken.

Spinnen mochte ich noch nie, aber hier gibt es richtige Monster, die größer sind als meine Handfläche. Da bin ich aber dankbar, dass es nicht zu oft vor kommt. Obwohl ich mal eine Vogelspinne gehalten habe, habe ich meine Angst vor Spinnen nicht überwunden. Die sind ein grusel-erregend.

Schlimm sind auch die Hundertfüßler. Es gibt nämlich welche hier, die giftig sind. Die haben nämlich zwei kleine Stachel am Ende. Die kriegt man auch nicht so einfach kaputt. Das muss man schon mit dem Bolo (Buschmesser) drauf hauen. Da fällt mir doch letzten so ein 30 cm Ding vor meine Füße. Schnell sind die ja auch….

Ratten mag ich zwar auch nicht, aber in dieser Liste sind sie das kleinste Übel. Die Leben in der Decke über meiner Küche und Bad. Im Haus hatte schon lange nichts mehr, vor zwei Jahren nur Mäuse. Bis jetzt war nichts im Haus, sie gehen nicht an mein Essen (das machen nur die Ameisen, die beißen sich nämlich auch durch alle Plastikdosen durch und Plastikverpackungen. Vor denen ist NICHTS sicher). Die Ratten sind nur laut, wenn da oben in der Decke rumpoltern.

So, das musste ich einfach mal loswerden. Na wie gut, dass es viele, viele mehr Dinge gibt über, die ich mich freuen kann und dankbar bin.

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Bewahrung

Vergangenes Wochenende waren wir mit unserem Team auf unserer Ziegenfarm. Zwei Geschichten will ich mit euch teilen.

Meine größte Angst die Spinnen und wie Gott unsere Heimfahrt bewahrt hat.

Spinnen sind nach wie vor nicht meine Freunde.
An einem Abend habe ich nicht eine, auch nicht zwei sehr große Spinnen gesehen, sondern gleich FÜNF (größer als meine Handfläche). War im Dunkeln auf der Toilette (haben ja kein Strom da oben) nur Taschenlampe dabei und da saß so eine fette große Spinne, habs geschafft sie mit meinem Schuh zu zerklopfen, da hüpft eine zweite in die Toilettenschüssel, so ein Monster Ding, größer wie meine Handfläche, aber die hatte so ein großen, weißen “sack” unter ihrem Bauch (1 1/2 mal so groß wie mein Daumennagel, oder größer) –> Babys habe die dann auch noch kaputt gemacht, runtergespült.
dann sah ich noch so eine in der Küche, eine oben im Raum und bevor ich ins Bett bin nochmal eine in der Toilette.
Die sind total ungefährlich, beißen auch nicht und halten sich einfach nur gerne in der Nähe von Toilette auf.
Trotzdem mag ich sie nicht. Habs trotzdem überlebt, aber brauch ich nicht jeden Tag.

Ich bin dem Gott SOOOOOOOOOOOOO dankbar für eine bewahrte Heimfahrt.
Ich habe das eine Teamauto zurückgefahren. Waren einige Laster und natürlich immer Motorräder unterwegs.
Vor mir ein Motorradfahrer und dann ich haben einen LkW überholt.
Aus irgendeinem Grund habe ich dann nochmal die Spur gewechselt (einfach so), und bin nicht hinter dem Motorradfahrer geblieben.
Habe bemerkt, dass der Fahrer innerhalb seiner Spur leicht links und dann leicht rechts fuhr, habe mir aber nichts dabei gedacht.
Auf einmal sehe ich wie es wörtlich sein Vorderrad schüttelt und das Ganze Motorrad ins Schleudern kommt. Das Motorrad fiel dann zu Boden, mehrmals überschlagen und den Fahrer hat es natürlich runtergeschmissen und den hat es auch mehrmals am Boden überschlagen, bis er liegen blieb.
Das alle bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h Bin sofort stehengeblieben. Ich konnte gut abbremsen und glücklicherweise war nicht direkt hinter mir ein Fahrzeug. Wenn ich die Spur nicht gewechselt hätte, sondern noch hinter dem Motorradfahrer gewesen wäre, hätte ich keine Chance gehabt, ich hätte den voll überrollt, zwar nicht mehr mit 80, aber mit 20 kmh oder so. das spielt dann wahrscheinlich auch keine Rolle mehr.
Bin auf jeden Fall sehr dankbar, dass das nicht passiert ist. andere Motorradfahrer sind dann auch sofort stehengeblieben und haben ihm geholfen. Wir sind nicht ausgestiegen, weil das für mich als Weiße nicht so gut ist. Er ist dann aufgestanden. Weiß nichts Genaueres wie es weiterging. ich weiß nur, dass er überlebt hat und es zumindest von dem was ich gesehen habe, keine offensichtlichen Verletzungen. (kann aber auch trügen, gerade wenn er innerliche Verletzungen hat, durch den Aufprall usw.). Wir vermuten, dass er evt. eingeschlafen ist, weil er eben so leicht nach links und rechts fuhr, ohne sichtbaren Grund und ohne erkennbaren Grund so ins Schleudern kam.

Wir sind dem Herrn alle auf jeden Fall sehr dankbar, aber es hat uns schon sehr mitgenommen und selbst jetzt wenn ich daran denke, dann pocht mein Herz, ich sehe den Man immernoch, wie mit dem Motor auf dem Boden überschlagt.
So fuhren wir weiter. Ich wollte dann einen LKW überholen mit zwei Containern geladen. Als der aufeinmal Spur wechselt um vor sich einen Tanklaster zu überholen. Der LKW mit den Containern war viel zu schnell unterwegs und wir fuhren gerade auf eine Brücke zu, die zwar immernoch zweispurig ist, aber definitiv eine engere Fahrbahn. Zudem wurde neu geteert auf dem Straßenabschnitt, aber die machen nur die Fahrbahn exact, nicht den Straßenrand, das heißt, da geht es wie so eine “Wölbung” zack runter. sicher 15cm mindestens unterschied, eher 20 cm Höhenunterschied.
Ja da raste der LKW dahin auf die Brücke zu, mein Sicherheitsabstand war natürlich viel zu klein, weil ich ihn ja überholen wollte, aber ich konnte dann noch abbremsen. Auf jeden Fall war der LKW ja richtig lang, viel zu schnell unterwegs, enge Fahrbahn und so geriet der komplette hintere Teil des LKWs vom Asphalt runter, auf der Seite abgerutscht und das genau auf der Höhe das Tanklasters. Der Fahrer verlor die Kontrolle vom Fahrzeug, der Lkw schwankte links und rechts, der hintere Container Sprang aus der “Fassung”, holperte auf dem Träger rum und wir sahen den eigentlich schon die Brücke runterfallen und auf der anderen Seite in den Tanklaster knallen. Wie durch ein Wunder konnte der Fahrer doch wieder Herr über den LKW werden, aber 100 Meter weiter schlitterte er wieder vom Straßenrand, gleiches Spiel nochmal.

Wir sind Gott sehr dankbar, dass nichts passiert ist (der LKW ist einfach weitergefahren). Wir sind dankbar, dass uns als hinterherfahrende nichts passiert ist und vor allem, dass es keine Kollision mit dem Tanklaster gegeben hat, denn das wärs dann gewesen.
(so was kann natürlich auch in Österreich passieren, wenn Leute nicht vorsichtig sind, oder Vorschriften missachten), aber es war doch heftig, auch wie wir grad von so einer intensiven Zeit kamen (geistlich gesehen) und dann passieren gleich zwei Solche Sachen.
Auf dem letzten Stück nach Hause Weg war eine Gruppe Kerls die betrunken waren und einfach auf die Straße zu den Autos gerannt sind.

Eben habe ich noch eine E-Mail von meiner Oma erhalten und es stellte sich heraus, dass sie genau in der Zeit (in Österreich sitzend), das starke Anliegen hatte, für mich/uns für eine bewahrte Heimfahrt zu beten. Wow, danke Gott für alle Bewahrung.