Tapay

Tapay ist eine leckere, lokale Delikatesse und schwer zu finden. Zum ersten Mal habe ich das durch meinen Teamkollegen kennen gelernt, als er Tapay von meinen Nachbarn gekauft hat. Er schien davon sehr angetan zu sein und ich dachte, “na wenn es ihm so gut schmeckt, dann mag ich das bestimmt auch”. Nach meinem ersten Bissen habe ich ernsthaft an dem Geschmack meines Kollegen gezweifelt. Das war nicht so lecker wie es erst aussah und wurde auch nicht leckerer als ich wusste, was es genau ist.

Ich blicke in dem genauen Prozess nicht durch, aber es involviert 3-Tage fermentierten Reis und dann kommen noch alle anderen möglichen Gewürze und Zutaten dazu und wird nur in diese bestimmten Blätter gewickelt, die zu dem Geschmack beitragen. Auch wenn die Farbe weiß ist, da ist Chili drin. Würde man nie vermuten, denn es ist nicht scharf.

Vielleicht seid ihr irritiert, da ich im ersten Satz eine “leckere Delikatesse” erwähnt habe. Ich habe Tapay trotzdem wieder gegessen und lustigerweise dafür einen Geschmack entwickelt. Inzwischen ist es eines meiner Lieblingsdelikatessen und ich freue mich immer riesig, wenn ich Tapay entdecke, weil die echt schwierig zu finden sind.

Am Besten sind die am Morgen zu einer Tasse Kaffee….. mhmmm das würde ich echt jedem Brötchen vorziehen. (ok vielleicht nicht immer, denn Brötchen sind auch lecker und habe ich hier nie).

Advertisements

Reisernte

Meine Familie erntet zur Zeit in den Bergen von Hand den angebauten Reis. Es ist harte Arbeit in der brennenden Sonne, bei über 30°C. Aber Reis riecht richtig gut und schmeckt sehr lecker.

Reisanbau

Meine Familie im Dorf lebt vom Reis- und Maisanbau. Das ist knochenharte Arbeit. Letzten Monat bin ich zwei Tage mit auf die Farm der Familie, um beim Anpflanzen zu helfen. Einmal wollte ich praktisch wissen, wie das funktioniert und zweitens um ein besseres Verständnis zu haben, wie ihre Arbeit aussieht. An sich ist das pflanzen nicht kompliziert, aber die Umstände machen es eine sehr schwere, anstrengende Arbeit. Die Farm liegt nicht, wie evt. vermutet im Flachland, sondern in den Bergen. Die Familie zählt zu den armen Leuten und vor vielen Jahren wurde dieser Stamm in die Berge vertrieben. Natürlich ist es in den Bergen, an Hängen viel schwieriger anzupflanzen. Erst durchquert man vorsichtig einen Fluss (der momentan bis zum Bauch tief ist), dann wandert man den Berg hoch. (Es gibt auch Motorräder). Dann oben angekommen, geht es einen steilen Hang runter. Man kann nicht schnell laufen, da es so steil ist, man muss sehr vorsichtig sein. Unten angekommen, findet man ein kleines Bächlein, zu dem ihr hier eine Geschichte findet: https://simonesnews.wordpress.com/2015/05/09/ein-schones-bachlein/ . (Einfach draufklicken). Auf der gegenüberliegenden Seite, der steile Hang ist der Boden der Familie.

Zum Mais anpflanzen nimmt man einen spitzen Stock und macht so alle halbe Meter ein Loch in den Boden und legt zwei Maiskörner rein. Für den Reis macht man nach jedem kleinen Schritt ein Loch in den Boden und “eine Prise Reiskörner” rein (soviel halt zwischen drei Finger passt). Nicht kompliziert, aber es ist drückend heiß, die Sonne brennt nieder und tut regelrecht weh. Um sich von den stechenden Strahlen (nicht nur vor Sonnenbrand) zu schützen, tragen wir Jacken, oder langärmelige T-shirts. Der Hang ist sehr steil und man rutscht leicht ab. Um den Reis oder Mais in die Löcher zu geben, hat man ständig eine gebückte Haltung. Hut ab vor den Familien, die diese Arbeit leisten. Die Felder sind groß und jeden Maishalm, oder Reishalm den man sieht, bedeutet ein Loch, das von Hand gemacht wurde. Da gehen unzählige Tage drauf, bis der komplette Boden bepflanzt ist.

Angehängt habe ich euch ein paar Fotos vom Reis, unter anderem den ich angepflanzt habe. 🙂
Im Vordergrund, eher flacher Boden (sieht nur so aus) ist der angepflanzte Reis und im Hintergrund auf den steilen Hängen ist der Mais. In drei Monaten können wir Ernten.

Frühstück / Breakfast

Hier essen wir dreimal am Tag Reis. Das bedeutet auch schon zum Frühstück gibt es Reis. Hier mal ein Foto von einem leckeren Essen mit Freunden. Werde ein anderes Mal mehr Bilder zeigen von verschiedenem Essen, das wir hier haben. Mhm Masarap. So lecker. Das Lustige dabei ist, dass ich nicht einfach nur gerne Reis esse, sondern das mein Körper sich da schon richtig daran gewöhnt hat. Habe jetzt schon ein paar Mal erlebt, dass wenn ich zum Frühstück kein Reis esse, dann bin ich so was von extrem hungrig bis zum Mittag, da fehlt mir einfach meine Schale Reis. J Ich esse zwar nur kleine Portionen, aber Reis, besonders brauner Reis ist schon schwer und sättigt gut. Am Liebsten esse ich zum Frühstück gebratener Reis mit Knoblauch und Zimt. Klingt komisch, aber ist soooooooo lecker. WIRKLICH.

 

Three times a day we eat rice also already for breakfast. Here a picture of a yummy meal with friends. Another time I will show more pictures about food we eat here. Mhm masarap – delicious. The funny thing is that I don’t just like eating rice but that my body already got used to it. A few times I experienced that when I don’t have rice for breakfast I will be so extremely hungry around lunchtime. 🙂 I only eat small portions anyway but rice especially brown rice is pretty heavy and filling. One of my favorites is fried rice with garlic and cinnamon for breakfast. Sounds weird but it’s sooooooo good. REALLY.