Boodlefight

Boodlefight ist ein Essen für eine große Gruppe. Es gibt keine Teller und kein Besteck. Der Tisch wird ein einziger großer Teller. Er wird mit Bananenblätter bedeckt und darauf wird das Essen in der Mitte ausgeteilt. Alle sitzen dann um den Tisch herum und nehmen sich dann von der Mitte was man essen will, oder was halt gerade direkt vor einem ist. Regel: man muss auf essen, was vor einem liegt, es darf nichts übrig bleiben. Der Reis den ihr auf dem Bild seht, das ist pro Haufen je ein Topf Reis!! 🙂 Super lecker und mega lustig.

Before

After

Fisch – Rezept

Hab dies einfach mal aus einer Idee heraus ausprobiert.

Fisch putzen und unten der Länge nach aufschneiden (aber nicht durchschneiden).

Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Tomaten klein schneiden.

Fisch innen mit Salz und Pfeffer einreiben und dann Dill reinstreuen.

Mit Knoblauch, Zwiebeln, Inger und Tomaten füllen.

Restliche Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in der Pfanne kurz anbraten.

Dann die Fische in die Pfanne geben (oder Topf) und Wasser dazu gießen (1 Tasse??)

Deckel drauf und warten bis der Fisch fertig ist.

Super einfach und sehr, sehr lecker.

Lage hier

Viele haben nachgefragt und sich gewundert, wie es mir geht. In den letzten Wochen hat sich sehr viel ereignet. Erst hatten wir ein Erdbeben der Stärke 7,2 und seit letzter Woche ist bei uns Martial Law (Kriegsgesetz).

Das Erdbeben haben wir sehr stark gespürt. Ich bin aufgewacht, bevor es überhaupt gerüttelt hat. Aber ein tiefes, lautes Grollen wie in Donner tief aus dem Boden hat mich aufgeweckt. Ca. 5 Sekunden später spürten wir das Erdbeben. Allerdings war es kein Beben, sondern ein regelrechtes Schütteln. Ich konnte nicht mehr aufrecht gehen und bin auf allen vieren unter einen Türstock gekrabbelt. Der Strom ist auch direkt nach einigen Sekunden ausgefallen. Nach ca. 2 Minuten hat es abgeebbt und ca. 5 Minuten lang weiter gebebt und geschwankt. Wir sind dankbar dass keine Personen zu Schaden gekommen sind, trotz Dachschäden in den Einkaufszentren.

Von dem Martial Law sind wir zwar auch betroffen, doch es ist bei uns ruhig. Außer vermehrten und starken Sicherheitskontrollen / Checkpoints, bekommt man direkt bei uns nicht viel mit.

Neues Haus

Nach fast fünf Jahren in meinem Haus, muss ich aus verschiedenen Gründen umziehen. Obwohl sich das Haus ändert, bleibt die Adresse fast die Gleiche und alle Nachbarn sind dieselben. Ich ziehe nur vier Häuser weiter. Gut, oder? An dem Haus muss noch ein bisschen was gerichtet werden, aber da sind wir gut im Zeitplan. Die Mosquito-Gitter sind bereits an allen Fenstern motiviert, die Löcher im Dach repariert und die Holzdecke (da wo kaputt ausgewechselt). Hier ein paar Bilder von WC und Küche (im Außenraum) und Blick vom Hauseingang durchs Wohnzimmer in die Küche. Ich habe nur wenige Fotos, da noch Leute in dem Haus wohnen. Da habe ich mich zurück gehalten. Am Besten ist die Küche. Freue mich riesig auf das neue (aber alte) Haus. In der Küche habe ich endlich Platz mal etwas abzustellen. Momentan in meinem Haus von fünf Jahren ist meine Küche in drei Räumen verteilt und nirgends richtig mal Abstell- oder Arbeitsfläche. Da hat man richtig Platz zum Kochen und Backen im neuen Haus. Juhuuu 🙂

Ein bisschen verrückt

Es ist Hochsommer. Die Kleidung klebt, es hat fast 40°C, 90% Luftfeuchtigkeit, Wind wärmer wie ein Haartrockner und was macht Simone? Backen. Ich habe mir wirklich nicht die Beste Zeit ausgesucht. Heiß oder nicht, mir macht es Freude Leute einzuladen und ihnen etwas Gutes zu tun. Habe kürzlich ein neues Pizza Rezept ausprobiert, mit Mamas Teig-Rezept. (Pizza sieht etwas dunkel aus durch die vielen getrockneten Kräuter). Und heute eine Art Marmorkuchen in Muffin-Form. Beides kam sehr gut an 🙂

Ganz normal…

Dieses Bild habe ich am Campus in der Cafeteria gemacht. Ein ganz gewöhnliches Bild. Als ich 2015 im Dorf gewohnt habe, war das auch so. Hunde, Katzen und Hühner auf dem Tisch. Wenn man sie verscheucht hat, dann halt unter dem Tisch. Entweder stand ich den Hunden, Katzen, Enten und Hühnern auf die Füße – oder sie mir!