Tapay

Tapay ist eine leckere, lokale Delikatesse und schwer zu finden. Zum ersten Mal habe ich das durch meinen Teamkollegen kennen gelernt, als er Tapay von meinen Nachbarn gekauft hat. Er schien davon sehr angetan zu sein und ich dachte, “na wenn es ihm so gut schmeckt, dann mag ich das bestimmt auch”. Nach meinem ersten Bissen habe ich ernsthaft an dem Geschmack meines Kollegen gezweifelt. Das war nicht so lecker wie es erst aussah und wurde auch nicht leckerer als ich wusste, was es genau ist.

Ich blicke in dem genauen Prozess nicht durch, aber es involviert 3-Tage fermentierten Reis und dann kommen noch alle anderen möglichen Gewürze und Zutaten dazu und wird nur in diese bestimmten Blätter gewickelt, die zu dem Geschmack beitragen. Auch wenn die Farbe weiß ist, da ist Chili drin. Würde man nie vermuten, denn es ist nicht scharf.

Vielleicht seid ihr irritiert, da ich im ersten Satz eine “leckere Delikatesse” erwähnt habe. Ich habe Tapay trotzdem wieder gegessen und lustigerweise dafür einen Geschmack entwickelt. Inzwischen ist es eines meiner Lieblingsdelikatessen und ich freue mich immer riesig, wenn ich Tapay entdecke, weil die echt schwierig zu finden sind.

Am Besten sind die am Morgen zu einer Tasse Kaffee….. mhmmm das würde ich echt jedem Brötchen vorziehen. (ok vielleicht nicht immer, denn Brötchen sind auch lecker und habe ich hier nie).

Käse

Wer hätte gedacht, dass ich mal selber Käse mache?? Selbst vor einer Woche noch hätte ich darüber gelacht. Dann habe ich in meinem indischen Kochbuch ein Rezept gefunden, welches ganz einfach klang.

So habe ich am Sonntag meinen ersten Versuch in Miniportion gestartet:

Original

 

Der erste Versuche hat ganz gut geklappt. So dachte ich mir, dann kann ich das nächste Mal ja direkt eine größere Menge machen und verschiedene Sorten. So habe ich vier verschiedene Sorten gemacht:

  • Walnuss-Honig
  • Curry-Ingwer
  • Thai-Chili
  • Majoran, Salz + Pfeffer

    meine vier Sorten

    Nicht zum Verkauf 🙂 Nettes Geschenk für Freunde und Selbstverzehr 🙂

    Walnuss-Honig Käse

    Majoran, Salz und Pfeffer Käse

    Thai-Chili Käse

    Curry-Ingwer Käse

Boodlefight

Boodlefight ist ein Essen für eine große Gruppe. Es gibt keine Teller und kein Besteck. Der Tisch wird ein einziger großer Teller. Er wird mit Bananenblätter bedeckt und darauf wird das Essen in der Mitte ausgeteilt. Alle sitzen dann um den Tisch herum und nehmen sich dann von der Mitte was man essen will, oder was halt gerade direkt vor einem ist. Regel: man muss auf essen, was vor einem liegt, es darf nichts übrig bleiben. Der Reis den ihr auf dem Bild seht, das ist pro Haufen je ein Topf Reis!! 🙂 Super lecker und mega lustig.

Before

After

Fisch – Rezept

Hab dies einfach mal aus einer Idee heraus ausprobiert.

Fisch putzen und unten der Länge nach aufschneiden (aber nicht durchschneiden).

Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Tomaten klein schneiden.

Fisch innen mit Salz und Pfeffer einreiben und dann Dill reinstreuen.

Mit Knoblauch, Zwiebeln, Inger und Tomaten füllen.

Restliche Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in der Pfanne kurz anbraten.

Dann die Fische in die Pfanne geben (oder Topf) und Wasser dazu gießen (1 Tasse??)

Deckel drauf und warten bis der Fisch fertig ist.

Super einfach und sehr, sehr lecker.

Ein bisschen verrückt

Es ist Hochsommer. Die Kleidung klebt, es hat fast 40°C, 90% Luftfeuchtigkeit, Wind wärmer wie ein Haartrockner und was macht Simone? Backen. Ich habe mir wirklich nicht die Beste Zeit ausgesucht. Heiß oder nicht, mir macht es Freude Leute einzuladen und ihnen etwas Gutes zu tun. Habe kürzlich ein neues Pizza Rezept ausprobiert, mit Mamas Teig-Rezept. (Pizza sieht etwas dunkel aus durch die vielen getrockneten Kräuter). Und heute eine Art Marmorkuchen in Muffin-Form. Beides kam sehr gut an 🙂

Ingwer – Rezept

Hier koche ich sehr viel mit Ingwer. So wie man Zwiebeln und Knoblauch immer zu Hause hat, habe ich auch Ingwer hier. Mit Ingwer ist das aber oft das Problem, wenn ich ihn brauche, ist er alt und vertrocknet. Nun habe ich einen Tipp gesehen, dass man Ingwer haltbar machen kann. Ich habe ein halbes Kilo gemacht. Soviel braucht ihr vermutlich nicht. Ich schreibe mal das Rezept für ein viertel Kilo.

250 g Ingwer

2 TL Salz

1 Tasse Reis-Essig

½ Tasse Wasser

3-4 EL Zucker

Ingwer schälen und je nach Belieben entweder in kleine Stücke oder dünne Scheiben schneiden. Mit Salz vorsichtig einreiben und ein paar Stunden rasten lassen.

Essig, Wasser, Salz, Zucker mischen. Ingwer kurz abspülen und dann in das Essiggemisch dazugeben. Gut durchrühren und im Kühlschrank eine Woche marinieren lassen. Ingwer färbt sich durch den Essig pink. Der Ingwer hält sich im Kühlschrank über mehrere Monate. Einfach bei Bedarf ein bisschen rausnehmen, evt noch kleiner schneiden, wenn notwendig und direkt wie gewohnt verwenden.