Pimp my ride

Der Traum vieler junger Männer in Österreich und Deutschland (und vermutlich auch anderen westlichen Ländern) ist es ein eigenes erstes Auto zu haben. An dem wird dann fleißig gebastelt und “aufgemotzt”. Ich kenne mich zwar nicht so gut aus, aber Heckspoiler, tiefer legen, Sticker, Felgen, usw. schienen wichtig zu sein. Doch was auf jeden Fall nicht fehlen darf: eine gute Soundanlage.

Hier haben die Jungs natürlich keine eigenen Autos. Doch wer sagt, dass man nur Autos aufmotzen kann? Auch Tricycles kann man Tieferlegen, Sticker anbringen, sprayen usw. Manche Tricycle haben sogar eine ganze Lichteranlage innen und außen. Grün, blau, rot, gelb, blinkend, Lichterketten usw. Aber so ein Tricycle mit einer Soundanlage hat schon was. Da macht die 40 Minuten Fahrt in die Stadt schon mehr Spaß 🙂 auch wenn die Musik manchmal schon sehr laut ist, dass einem die Ohren abfallen 😀 hahahaha. Muss mich noch auf die Jagd machen, nach mehreren Fotos.
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Neue Sprache

Seit Ende November stecke ich im Sprachstudium eines lokalen Dialekts. Warum? Da ein Großteil unserer Studenten diese Sprache spricht, macht es Sinn diese Sprache auch zu sprechen. Wir merken enorm, wie schnell die Beziehungen tiefer gehen und die Gespräche wenn man die Sprache der Leute spricht (nicht nur erlernte Sprache, sondern die Sprache in der sie aufgewachsen sind). Das habe ich bereits mit Tagalog gemerkt. Auch wenn das Lernen immer weiter geht, kann ich mich doch fließend unterhalten. Man versteht die Witze, verknüpft mit den Leuten schneller. Doch wie lernt man eine Sprache, wie den lokalen Dialekt, wenn es keine Bücher in der Sprache gibt, kein Fernsehen, oder Material in der Sprache? Ich lerne viel mit Bildern, Bewegungen und alles was man anfassen kann, oder vorzeigen. Das sieht manchmal lustig aus und ist fast wie Pantomime-spielen. Die Kinder haben Spaß mir Wörter zu sagen und ich muss es ausführen.

Wie bei jedem, der eine neue Sprache lernt, gibt es unzählige Versprecher, die oft zum Schmunzlen sind. So habe ich schon mal gefragt ob es viele Zähne auf der Farm gibt (Schlangen), oder mich gewundert, ob noch Essen im Pferd (Topf) ist und in einem meiner Lieblingsrezepten ist meine geheime Zutat Fliegen (Essig). Manche Wörter klingen ähnlich, oder nur ein anderer Buchstabe und man verwechselt die Wörter. (in Klammer das richtige Wort). Ja, so hat die Familie mit mir immer wieder zu lachen und ich lache gerne mit.