Frohe Weihnachten

So kurz vor Ostern komme ich nochmal in den Genuss von Weihnachtsköstlichkeiten. Von lieben Freunden und Verwandten kamen super liebe und leckere Pakete hier an. Die waren recht lange unterwegs. So genieße ich nun Ende März gefüllte Schockoherzen, Zimtsterne, Nüsse, Marzipan, selbstgebackene Weihnachtskekse, usw. Mandarinen habe ich mir dann noch dazu gekauft. Diese Köstlichkeiten schmecken nicht nur im Advent, sondern das ganze Jahr über, genauso wie die Bedeutung von Weihnachten nicht auf den 24. begrenzt ist, sondern das ganze Jahr über Bedeutung hat. Zu Ostern wünsche ich euch frohe Weihnachten, denn ohne Weihnachten gäbe es auch kein Ostern. Hoffentlich könnt ihr euch freuen und feiern aus einem Grund, der nicht in Osterhasen und Eiern liegt.

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Haus

Ein paar Fotos von meinem Zuhause im Dorf, bei meiner Familie.

Ich teile mir das Bett mit zwei Mädels. Auf dem einen Bild sieht man Reis im Vordergrund, der getrocknet wird. Im Hintergrund unsere Küche, Kochstelle usw.

Marillenknödel auf philippinisch

Heute hat’s mich gepackt und ich hatte Lust etwas typisch österreichisches zu kochen. Problem dabei ist nur, dass ich nicht alle Zutaten bekomme. Von meinem letzten Besuch hatte ich noch Semmelbrösel aus Österreich und die Marillen wurden mit Mangos ersetzt. Topfen habe ich hier leider nicht für den Teig, so stieg ich auf Kartoffelteig um. Grieß hatte ich auch noch aus einem österr. Päckchen. Ich muss sagen, ich bin ganz überrascht, von dem guten Ergebnis. Auch meiner philippinischen Mitbewohnerin hat es geschmeckt. Achja und hier das Beweisfoto. Natürlich sind aber Original österreichische Marillenknödel immer noch die Besten.IMG_2218 IMG_2220

Tinagtag

Tinagtag ist eine meiner Lieblingssnacks. Diese Spezialität gibt es nicht jeden Tag, sondern meistens bei Hochzeiten, oder anderen besonderen Festen. Erst seit ich bei einer Familie im Dorf wohne, weiß ich wie arbeitsaufwendig die Herstellung ist. Unsere Nachbarn haben 36 Stunden durch gekocht…. Tinagtag kommt von dem Verbform -tag was klopfen bedeutet. Um Tinagtag herzustellen, wird eine spezielle Sorte Reis erst über mehrere Stunden eingeweicht, dann zerstampft, ein Teig daraus gemacht. Dann benötigt man eine Kokonussschale mit vielen kleinen Löchern. In diese Schale wird dann über dem Feuer, über eine Pfanne geschwenkt der Teig gegossen. Die Schale hängt an einem langen Stock und dann wird mit einem anderen Holzstück drauf geklopft. Die Tropfen fallen in die Pfanne und werden quasi frittiert. Ich habe mich im “klopfen” auch mal versucht. Es ist nicht schwer, aber eine sehr lange Arbeit… Ich habe die Nachbarn die ganze Nacht gehört… tag, tag, tag, tag ….. mhmm leckeres Tinagtag.