Japan D

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Für eine Konferenz waren wir in Japan und da ich seit bald drei Jahren auf den Philippinen bin und das Land nicht verlassen habe, war dies nun ein doppeltes Abenteuer. Ich hatte einen kleinen Kulturschock.

Es war ein komisches Gefühl nicht ein Wort zu verstehen und sich durch den “Zug-Dschungel” und japnischen Schriftzeichen durchzufinden. Was mir als erstes neben der Sprache auffiel: in Japan ist es kalt! Wir hatten meistens so um die 15°C. Soooooo kalte Temperaturen bin ich nach drei Jahren Sommer nicht mehr gewöhnt. Habe mich mit mehreren Schichten, Strickjacke und Schal warm eingepackt. Habe dann noch in einem Land günstig Handschuhe ergattert 🙂 Bevor ich nach Japan flog, musste ich erstmal noch eine Ladung Socken kaufen, weil ich nicht genügend hatte.

In Japan war ich ganz überrascht, als ich auf einmal elektrisch geladene Haare hatte und es mir eine “geputzt” hat. Das habe ich ganz vergessen, dass es so etwas gibt. 🙂 Die Luft in Japan war so trocken. Ich hatte ständig einen trockenen Hals, Mund, Nase und spröde Lippen. Erstmal Lippenbalm kaufen gehen.

Auf die Toilette gehen ist kompliziert. Es erfordert technisches Verständnis und man muss lesen können. Die Toilette hat sooooo viele Knöpfe. Erst muss man einen Knopf drücken, bevor man rein geht. Dann kommt so Schaum raus. Dann gibt es Knöpfe zum Waschen, Trockenen, Knöpfe zum die Stärke des Wasserstrahls einstehlen und die Temperatur vom Wasser, dann einen Knopf für Geräusche. Doch das ALLERBESTE: in Japan ist es kalt und Badezimmer werden natürlich nicht geheizt und wenn man dann auf das stille Örtchen muss, dann ist der Sitz immer so kalt. Nicht so in Japan: die Toilettensitze sind beheizt. Wie cool ist das denn? 🙂

Wenn man im Zug unterwegs ist, dann sind die Leute alle so still. Das ist ganz komisch und ungewohnt. Keiner redet miteinander, und wenn man mit jemandem gemeinsam unterwegs ist, dann wird höchstens geflüstert. Aber man redet mit keinen fremden Menschen, alle sind so still. Das ist für uns Filipinos ganz ungewöhnlich. Hier auf den Philippinen redet man mit jedem, man lernt immer neue Leute kennen. Im Bus ist es nicht still. Der eine redet am Telefon, der nächste hört Musik und singt dazu, der Sitznachbar singt mit, weil er das Lied auch kennt, usw.

Japaner sind sehr nett und hilfsbereit. Das hat mich mehrmals beeindruckt. Ohne das wir gefragt haben, wurden wir von Leuten am Bahnhof angesprochen, ob wir Hilfe brauchen. Uns wurde der Weg erklärt, welchen Zug wir nehmen müssen, wo aussteigen usw. Als da war ich echt sprachlos, wie aufmerksam und hilfsbereit Japaner sind. Obwohl nicht viele Englisch reden können, sind sie äußerst touristen-freundlich.

Wenn man sich begrüßt, oder verabschiedet und sich bedankt, verbeugt man sich leicht. Die Person gegenüber tut das ebenso und manchmal geht das mehrmals hin und her, was lustig ist. Als ich auf den Philippinen auf der Einwanderer-Behörde war, habe ich mich auf Tagalog “Salamat Po” bedankt und erst im nach hinein bemerkt, dass ich mich dabei immer leicht verbeugt habe. Hm…. ich glaube Japan hat seine Spuren bei mir hinterlassen. ups….

Japan hat sehr leckeren Reis und natürlich muss man Sushi gegessen haben. mhmmmm. In Japan ist alles sehr sauber, gepflegt und geordnet. Keiner lässt seinen Müll liegen, sondern schmeißt ihn in Mülleimer. Allerdings ist es sehr schwer Mülleimer zu finden. In Fastfood-Restaurants lässt man sein Tablett nicht auf dem Tisch stehen, sondern muss es selber wegräumen. Hätten wir fast vergessen. Es gibt nicht nur Automaten für Getränke wie Cola uw. und Snacks, sondern sogar für Eiscreme und

Als wir wieder in Manila-Philippinen ankamen, tat es richtig gut wieder Tagalog zu hören, zu verstehen, was rundherum passiert und nicht mehr zu frieren.

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