182 Tage / 182 days

JA, könnt ihr das glauben? Ich bin auf den Tag genau schon ein halbes Jahr auf den Philippinen. Ich kann es selber kaum glauben. Die Zeit fliegt regelrecht dahin. Ich hab natürlich noch sehr viel zu lernen. Nicht nur sprachlich, sondern auch in Bezug auf Kultur, entdecke ich immer wieder neue Dinge. Manches ist nicht unbedingt neu, aber es dauert eben eine Weile, bis man sich wirklich ganz daran gewöhnt hat. Man kann seinen eigenen Hintergrund, Kultur, wie man aufgewachsen ist, die Prägung ja nicht einfach ablegen. So muss man sich an das Neue erst gewöhnen. Manches geht einfach und schnell und manches ist ein längerer Prozess. Das ist ok, ich denke das Schwerste dabei ist einfach, sich selber das einzugestehen, dass es eben nicht von heute auf morgen geht und man sich selber Zeit gibt. Auch das ist ein Lernprozess. Trotzdem gibt es auch schon einiges, wo ich sehe, dass ich mich eingelebt habe und die Philippinen mein neues zu Hause ist. Ich bin natürlich Österreicherin, doch ich denke Schritt für Schritt werde ich “philippinisch” 🙂 Ihr könnt mich dann schon mal in einem Einkaufszentrum, in der Straße, oder im Tricycle singend entdecken, ohne das ich mir etwas aus den umstehenden Leute mache. Warum auch? Machen doch alle so 🙂 Reis gehört einfach zum Frühstück, sonst ist man den ganzen Vormittag so hungrig und im Tricycle oder Jeepney redet man mit den anderen Fahrgästen. Auf der Post rede ich mit der Frau meist 10-15 Minuten, bevor ich wieder nach Hause gehe.

Ich bin Gott echt dankbar, dass es mit dem Heimweh so gut klappt. Bis auf ein paar einzelne Tage, hatte ich keine Probleme und bin sehr gerne hier und will hier auch nicht weg 🙂 Trotzdem vermisse ich meine Familie, Freunde, Arbeitskollegen mit der “Poscht” 😉 natürlich sehr. Aber das wäre ja auch komisch, wenn ich meine Lieben nicht vermissen würde, oder?

 

YES, can you believe it? Today it’s exactly half a year that I’m already in the Philippines. I can’t believe it myself. Time just flies by so quickly. Sure enough there is still lots to learn. Not only in terms of language but also about adapting the culture. I often discover new things but it’s not only new things. Some I already know but it just takes time to adjust to it. You can’t simply lay down your own culture, the way you were brought up, everything you learnt, it’s a process. I think the most difficult thing is to admit that it takes time and allowing yourself to be in that process, to be patient. But there are also things were I can already see how much I adjusted here. Sure, I’m still Austrian but little by little I become “filipino”. You can find me in the mall singing, not worrying about the people around me. Why should I, since everyone does it. Rice is necessary for breakfast or I’ll be hungry the whole morning and in the tricycle and jeepney I talk to the other people. At the post office I usually talk to the lady for about 10-15 min. before leaving again.

I thank the Lord that I didn’t have to deal with homesickness. Apart from a few days I didn’t have any problems with that and I am happy to be here and don’t want to leave. 🙂 But of course I still miss my family friends and workmates very much. But wouldn’t it be weird if I felt any different?

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