Tricycle und Führerschein Erlebnisse

Heute haben wir den 3. Anlauf gemacht, um für mich einen philippinischen Führerschein zu beantragen. Nach ca. 1 1/2 Stunden warten…. sind wir wieder gescheitert. Tja… beim letzten Mal, war ich echt richtig frustriert. Ich finde es heute zwar immer noch blöd, weil ich das Ding ja echt gerne hätte, aber irgendwie bin ich heute relaxed. Was halt doof ist, dass die Wege, die ich gehen könnte so kompliziert sind. Entweder brauche ich dieses ACR (Alien Certificate Report), dass ich aber erst Ende des Jahres bekommen kann, oder ich brauche eine Übersetzung meines Führerscheins. Das wäre ja auch noch möglich, aber die österreichische Botschaft will, dass ich persönlich vorbei komme. Naja…. ich fliege nicht einfach mal so nach Manila um dieses “40 Euro Papier” zu holen.

Hier nehme ich recht häufig diese Tricycle Taxis. Das sind immer wieder neu lustige Begebenheiten. Erst sagt man, wo man hin will und dann schlägt man einen Preis vor. Da wir zu zweit waren, sagte ich 30 Pesos. Der Fahrer meinte 40. Ich blieb aber bei 30, er wiederholte 40. So ging das ein paar Mal hin und her. Ich hatte den Eindruck, dass der denkt, ich würde ihn nicht verstehen. Habe ich schon, aber ich wollte halt keine 40 Pesos bezahlen 🙂 So ging das ein paar Mal hin und her 30, 40, 30, 40. Normalerweise findet man sich dann irgendwo in der Mitte. Habe dann 31 Pesos gesagt und da meinte er nur “ok, warte kurz, ich hole schnell mein Tricycle”.

Vorgestern hatte ich eine etwas längere Strecke vor mir. So wie beim letzten Mal, als ich berichtet habe. Wir waren wieder acht Fahrgäste. Wie gesagt, wird jeder Fahrgast da abgesetzt, wo er hinwill, bis zur Endstation. Ich war eine der Letzten, daher bin ich überall mitgefahren. Normalerweise braucht man ca. 30-45 min. Diesmal habe ich aber allein 45 min. in diesem Dorf verbracht. Echt verrückt. Egal welche Straße wir genommen haben, sind wir stecken geblieben. Es war alles recht matschig. Immer wieder mussten wir aussteigen, dann wurde das Tricycle geschoben und wir sind wieder eingestiegen. Oft mussten wir umdrehen und eine andere Straße probieren, da die Straße weggespült war und der Untergrund so steinig war und zu große Löcher hatte, als das war da durchgekommen wären. Nicht mal mit einem Auto. Dann hatte ein Fahrgast seine Flip-Flops unterwegs noch verloren und wir mussten umdrehen und die Schuhe suchen. Die verstreut auf der Straße lagen. Bin dann aber gut angekommen. Auf die Uhr darf man bei solchen Aktionen nicht schauen. Man kommt dann einfach an, wenn man halt ankommt.

Eigentlich wollte ich das gestern schon schreiben. Aber rate mal was: als ich mich hinsetzten wollte und den Text schreiben, hatten wir Stromausfall. Das wars dann mit dem Internet.

Advertisements

Comments are closed.